MEIER HOF – Wohnüberbauung, Winterthur

Mit der gewählten städtebaulichen Setzung der drei polygonalen Baukörper wird auf die Umgebung reagiert und einen Übergang zwischen den unterschiedlichen Körnungen geschaffen. Es bleibt dabei die Zugehörigkeit zur Kernzone ablesbar, indem sich die Massstäblichkeit mit den verkürzten Körperlängen an der Kleinstruktur orientiert und die achteckigen Baukörper in ihrer Lage und Ausrichtung bewusst weder einen direkten geometrischen Bezug zu den umliegenden Wohnhäusern noch zur Bollstrasse nehmen. Sie stehen selbstverständlich in der ehemaligen Bauernhofwiese, lassen den Aussenraum um sich herumfliessen und geben unterschiedliche Durchblicke in die Ferne frei. Es entstehen qualitätsvolle Aussenräume sowohl übergeordnet mit den umliegenden Bebauungsstrukturen als auch unmittelbar zwischen den polygonale Baukörpern und den Bestandesbauten auf dem Grundstück selbst.

Die geplante Wohnüberbauung mit drei kompakten Punktgebäuden als Vierspänner ist in der Höhe gestaffelt und im bestehenden Geländeverlauf gut eingebettet. Die Höhenstaffelung wird bei zwei Gebäuden durch den halbgeschossigen Höhenversatz innerhalb des Baukörpers mit Split-Level erzeugt. Der dritte Baukörper ist der niedrigen Kernzone zugewandt und infolgedessen in einen drei- und zweigeschossigen Gebäudeteil gestaffelt.

Info

Studienauftrag auf Einladung: 2016, 1. Preis
Planung: 2017 - 2018
Bauherrschaft: Privat, Winterthur
Bauingenieur: Ingenieurbüro Böni, Winterthur
Holzbauingenieur: Holzbaubüro Reusser, Winterthur
Elektroingenieur: Edelmann Ingenieurbüro, Winterthur
HLS-Ingenieur: Russo Haustechnik-Planung, W'thur
Bauphysik: Zehnder & Kälin, Winterthur
Landschaftsarchitekt: Graber Allemann, Pfäffikon
Geometer: Ing Plus AG, Winterthur
Geologe: Dr. Heinrich Jäckli AG, Winterthur
Brandschutzingenieur: Balzer Ingenieure, Winterthur
Visualisierung: nightnurse images, Zürich


up