SBB, Winterthur – Interventionszentrum

SBB, Winterthur – Interventionszentrum

Um im Ereignisfall einen Direktanschluss an den Brüttenertunnel zu gewährleisten, wird ein neues Interventionszentrum Winterthur nördlich des Tunnels im Bereich Försterhaus erstellt. Dieses erinnert an ein Lokdepot. Vier längliche, zweigeschossige Hallen werden aneinandergeschoben und mit einem aufgesetzten Sheddach zusammengebunden. Unter der längsten, komplett offenen Halle befindet sich der Lösch- und Rettungszug, die restlichen drei bilden das eigentlich Interventionszentrum. Konzipiert ist das Interventionszentrum als Holz-Skelettbau. Bloss das Stellwerk im Untergeschoss und ein aussteifender Kern in den Obergeschossen sind in Stahlbeton ausgebildet. Bei der Ausformulierung des Innenraumes hat man sich an den Grundsatz «roh ist fertig» gehalten. Auch im äusseren Erscheinungsbild ist das Material Holz ist sehr prägend. Die grösstenteils geschlossenen Längsfassaden werden mit kleinen Holzschindeln verkleidet. Ein Kontrast dazu bilden die Stirnfassaden. Sie sind als Pfostenriegelsystem geplant und weisen einen grossen Öffnungsanteil vor.

Info

Vorprojekt: 2019
Bauherrschaft:
 Schweiz. Bundesbahnen SBB, Zürich
Holzbauingenieur: 3B Kolb AG, Romanshorn
HLKK-Planer: 3-Plan Haustechnik AG, Winterthur
Bauphysik: Bakus GmbH, Zürich


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