Meier Hof, Winterthur – Neubau Wohnüberbauung

Meier Hof, Winterthur – Neubau Wohnüberbauung

Mit der gewählten städtebaulichen Setzung der drei polygonalen Baukörper wird auf die Umgebung reagiert und einen Übergang zwischen den unterschiedlichen Körnungen geschaffen. Es bleibt dabei die Zugehörigkeit zur Kernzone ablesbar, indem sich die Massstäblichkeit mit den verkürzten Körperlängen an der Kleinstruktur orientiert und die achteckigen Baukörper in ihrer Lage und Ausrichtung bewusst weder einen direkten geometrischen Bezug zu den umliegenden Wohnhäusern noch zur Bollstrasse nehmen. Sie stehen selbstverständlich in der ehemaligen Bauernhofwiese, lassen den Aussenraum um sich herumfliessen und geben unterschiedliche Durchblicke in die Ferne frei. Es entstehen qualitätsvolle Aussenräume sowohl übergeordnet mit den umliegenden Bebauungsstrukturen als auch unmittelbar zwischen den polygonale Baukörpern und den Bestandesbauten auf dem Grundstück selbst.

Die Überbauung mit drei kompakten Punktgebäuden als Vierspänner ist in der Höhe gestaffelt und im bestehenden Geländeverlauf gut eingebettet. Die Höhenstaffelung wird bei den Vierspännern durch den halbgeschossigen Höhenversatz innerhalb des Baukörpers mit Split-Level erzeugt. Ein Baukörper ist der niedrigen Kernzone zugewandt und infolgedessen in einen drei- und zweigeschossigen Gebäudeteil gestaffelt.

Info

Studienauftrag auf Einladung: 2016, 1. Rang
Ausführung: 2017-2020
Bauherrschaft: Privat, Winterthur
Landschaftsarchitekt: Graber Allemann, Pfäffikon
Bauingenieur: Thomas Böni Ingenieurbüro, Winterthur
Holzbauingenieur: Holzbaubüro Reusser, W'thur
E-planung: Edelmann Ingenieurb., Thalheim a.d.Thur
HLS-Planung: Russo Haustechnik-Planung, W'thur
Bauphysik: Zehnder & Kälin, Winterthur
Fotos: Michael Haug, Winterthur


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